Archiv der Kategorie: dates & festivitäten

Die Welt kann jetzt mal ein paar Wochen das Maul halten.

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Wow! Die haben das supercoole Video zum Deichkind-Stück überall entfernt… Deshalb nur so. Sicher eine neue teuflische Idee der FIFA.

 

Gewagte These: Belgien wirft im Achtelfinale… ach nöö! Soweit lehne ich mich nicht aus dem Fenster, aber schön wär´s.

 

Und wenn wir schon bei schöner Musik sind (auch wenn das jetzt nichts mehr mit Kicken zu tun hat ) :

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3 shiny nails to crucify the Lord

Video

Wenn ich die Version schon vor 2 Wochen gekannt hätte – das wäre ein Bomben-Ostervideo gewesen…

Übrigens vom „Root Damage !“-Sampler auf Sympathy for the Record Industry und Bestandteil des Soundtracks zur empfehlenswerten Doku „The Treasures of Long Gone John“

Marc Spitz Freestyle:

Monsters Of Sakropop!

Standard

Gleich mal vorweg: Dieses Event gilt als Pflichtveranstaltung!!
Wer unentschuldigt fehlt, muß ein Attest oder eine schriftliche Bestätigung seiner Eltern nachreichen…
Aufs Lab30 könnt Ihr auch am Freitag gehen – aber nicht zu viel trinken, sonst seid Ihr am Tag darauf nicht mehr aufnahmefähig (intellektuell meine ich jetzt).
Danach noch Stuhlkreis und improvisierte Beatmesse.
Sa. 27.10, 20:30, Grand Hotel Augsburg, Eintritt ist frei , Biertrinken kostet was und nach der Veranstaltung geht der Klingelbeutel rum, damit der werte Herr Referent nicht nach Hause laufen muß…

Promotext dazu:

FRANK APUNKT SCHNEIDER:

Bei Verwendung einer Beatband in der Lautstärke auf die Gemeinde und den Raum Rücksicht nehmen!“ – Die fremde und seltsame Welt des Sakropop

Der »Schwund an jugendlichen Gottesdienstbesucherinnen« wurde in den 1970er Jahren meist mit der »Ausgrenzung der Lebenswelt von Jugendlichen« aus dem Gottesdienstgeschehen erklärt. Um sie zu erreichen, mussten die Amtskirchen ihren (Schein-)Frieden mit Rockmusik und Popkultur schließen. Die Geschichte des Sakropop berichtet von der langen, zähen und tragikomischen Integration von Pop in die Kirche. Sakropop ist »neue Kirchenmusik mit Stilmitteln moderner Popularmusik«, so Martin Bubmann, der Diedrich Diederichsen der Szene. Er hat die zahllosen Widersprüche zwischen religiösem Dogmatismus und popkulturellem Freiheitsversprechen in sich aufgenommen und in eine adäquate Form gebracht: die entfremdeste Form von Pop überhaupt. Und damit natürlich schon wieder: Meta-Pop!

Sakropop ist das vermutlich bizarrste Sub-Genre des Pop, praktiziert lediglich innerhalb einer beinahe unsichtbaren und völlig unvermittelbaren Subkultur. Eben: Incredibly strange music.

Frank Apunkt Schneider wird Höhepunkte seiner umfangreichen Sakropop-Sammlung vorspielen und umfassend erläutern.

Frank Apunkt Schneider ist unfreier Autor, unfreier Künstler und selbsternannter Poptheoretiker, Mitherausgeber der testcard und Redaktuer bei skug. Er lebt zurzeit als deutscher Außenposten der Kulturbewegung monochrom (www.monochrom.at) in Bamberg. Im Ventil-Verlag hat er 2007 das Buch »Als die Welt noch unterging. Von Punk zu NDW« veröffentlicht.

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